Steven Heelein
wurde 1984 in Schweinfurt geboren und wuchs in Garstadt auf. Im Alter von 11
Jahren erlernte er autodidaktisch das Orgelspiel und gestaltete im darauf
folgenden Jahr seine erste Messfeier in seiner Heimatpfarrei, der er bis zum
Jahre 2002 als Organist treu blieb.
Von 1997 bis zu seinem Studienbeginn an der Hochschule für katholische
Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg im Jahr 2001 hatte Heelein prägenden
Orgel- und Klavierunterricht beim Schweinfurter Heilig-Geist-Kantoren Martin
Seiwert.
1999 bis 2001 besuchte Steven Heelein die Berufsfachschule für Musik in
Kronach, die ihm ein wichtiges Sprungbrett zum berufsbildenden Musikstudium
wurde (dort Improvisation bei Josef Ertl).
Im März 2006 beendete Heelein sein Studium mit dem B-Diplom in Kirchenmusik. In
Regensburg hatte er unter anderem Unterricht bei Stefan Baier (Orgel), Franz
Josef Stoiber (Improvisation), Kunibert Schäfer und Graham Buckland
(Dirigieren). Orgelmeisterkurse bei Hans-Ola Ericsson (Piteå/Schweden),
Frederic Blanc (Paris), Pater Theo Flury (Rom) u. a. haben seinen bisherigen
musikalischen Werdegang bereichert.
Von 2002 bis 2006 war er Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Michael in Donaustauf
und versieht seit Mai 2007 den Dienst als Organist, Chorleiter und Musikpädagoge
in Laaber (Landkreis Regensburg).
Seit einigen Jahren ist Steven Heelein kompositorisch tätig und wird dabei von
dem renommierten Komponisten Franz Hummel geführt. So wurde anlässlich des
Mozart-Gedenkjahres 2006 seine »Hommage á W. A. M.« für fünf Klaviere in
der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg uraufgeführt und die als Auftrag
komponierte »Missa in honorem Sti. Severini« in Passau zum Erklingen gebracht.
Zur Zeit plant Heelein die Uraufführung seiner »Symphonie Nr. 2« für großes
Orchester.